Wir haben den Peach Laminator & Cutter Plug&Play PBP351 im Test und präsentieren heute, warum dieses kompakte 2-in-1-Gerät für den Schreibtisch so praktisch ist: Es laminiert A4 und kleinere Formate ohne Aufwärmzeit und schneidet Papier oder bereits laminierte Blätter direkt danach gerade zu – ohne extra Schneider, ohne Schere und ohne langes Warten.
Nach dem Laminieren bleibt oft Arbeit übrig: überstehende Folienränder, Fotos, die nicht in den Rahmen passen, Karten, die schmaler als A4 sind. Wer dann zur Schere greift, riskiert schiefe Kanten. Ein eigener Rollenschneider auf dem Schreibtisch braucht Platz. Genau deshalb gibt es Kombi-Geräte: Laminierer und Cutter in einem Gehäuse. Der Peach Laminator & Cutter Plug&Play PBP351 ist so ein 2-in-1-Gerät für A4 – mit dem Versprechen, ohne Aufwärmzeit loszulegen und Folien direkt danach gerade zuzuschneiden. Wir haben Laminieren und Schneiden getrennt und im Ablauf hintereinander getestet.

Lieferumfang und erster Eindruck
Im Karton liegen das Kombigerät, ein Starterset mit 10 Laminierfolien in verschiedenen Größen und die Anleitung. Das Gehäuse bleibt flach und schmal: rund 39,5 × 12,5 × 7 cm bei etwa 1,73 kg. Oben sitzt die Schneideeinheit mit Anschlag und Skala, davor bzw. durch das Gerät läuft die Laminierstrecke.Der erste Eindruck ist pragmatisch: kein Bastelstudio, sondern ein kompaktes Homeoffice-Werkzeug. Der Cutter ist fest integriert – man sucht keine lose Schiene in der Schublade.
Technik im Überblick
Der PBP351 laminiert bis DIN A4, Arbeitsbreite 240 mm, Folien bis 2 × 125 µm. Heiß- und Kaltlaminieren sind möglich. Das Heizsystem arbeitet mit 4 Rollen und Quarzheizung. Peach gibt die Aufwärmzeit mit 0 Minuten an – Plug & Play. Die Laminiergeschwindigkeit liegt bei 300 mm/min. Es gibt Überhitzungsschutz und eine ABS-Stauentriegelung.Der Cutter nutzt eine Klinge und schneidet laut Hersteller bis zu 3 Blatt A4 (80 g/m²) oder 1 laminiertes Dokument. Wellenschnitt, Perforation oder Eckenrunder wie beim größeren PBP350 sind nicht vorgesehen – hier geht es um den geraden Zuschnitt.
Unsere Testkriterien
Wir testen und bewerten den Peach PBP351 anhand der folgenden Kriterien:
- Ausstattung / Lieferumfang
- Verarbeitung und Platzbedarf
- Aufwärmzeit und Laminierqualität
- Cutter: Schnittbild und Alltag
- Zusammenspiel Laminieren plus Schneiden
- Starterfolien
- Grenzen des Formats
- Preis-Leistung

So testen wir
Zuerst laufen A4-Dokumente, Fotos und kleinere Karten durch den Laminierer. Danach haben wir überstehende Folienränder und Papierbögen mit dem integrierten Cutter beschnitten, einzeln und als dünner Stapel. Überprüft wurden Blasen, Schiefzug, Grat an der Schnittkante und ob ein bereits laminiertes Blatt sauber durch die Klinge geht.
Laminieren ohne Wartezeit
Plug & Play hält, was der Name sagt: Nach dem Einschalten kann es sofort losgehen. Keine Aufwärmzeit! Die Geruchsentwicklung ist anfangs da, verschwindet aber recht schnell. 300 mm/min ist kein Highspeed, für Haushalt und Schule aber flüssig. Die vier Rollen verteilen Hitze und Druck gleichmäßiger als einfache 2-Walzen-Einsteiger. Ränder versiegeln fest, Schriften bleiben klar.Schief eingelegte Folien bleiben schief. Die ABS-Taste löst Staus, ohne das Gehäuse aufhebeln zu müssen. Kaltlaminieren eignet sich für hitzeempfindliche Vorlagen; im Alltag reicht Heißlaminieren.
Der Cutter im Alltag
Das ist der eigentliche Grund für dieses Modell. Die Klinge führt gerade, die Skala hilft beim Maß. Drei Blatt Normalpapier schneidet sie zuverlässig. Ein einzelnes laminiertes A4-Blatt geht ebenfalls, braucht aber etwas mehr Druck und eine ruhige Führung, die versiegelte Folie ist zäher als Papier. Die Schnittkante ist für den Hausgebrauch sauber genug. Wer millimetergenau rahmen will, sollte das Blatt aber fest anlegen und nicht hetzen sonst verrutscht es. Ein Profi-Hebelschneider oder ein Rollenschneider mit drei Schnittarten schneidet mehr Blatt und schöner, braucht aber ein zweites Gerät und ist teurer. Praktisch ist der Ablauf: laminieren, kurz abkühlen lassen, auflegen, zuschneiden, fertig. Kein Suchen nach der Schere, kein schiefes Abschneiden mit der Küchenschere.
Was der Cutter nicht kann
Er ist kein Kreativ-Trimmer. Kein Wellenschnitt, keine Perforation, kein Eckenrunden. Stapel über drei Blatt oder dickes Fotokarton überfordern die Klinge. A3 geht weder beim Laminieren noch sinnvoll beim Schneiden. Dafür bleibt das Gerät klein und der Preis im Einsteigerbereich.
Starterfolien
Die zehn Folien reichen zum Einarbeiten. Unterschiedliche Größen sind sinnvoll, weil der Cutter erst dann zum Zug kommt, wenn die Tasche bzw. der Rand größer ist als das Motiv. Für den Dauerbetrieb muss Nachschub her, das Set ist ein Start, kein Vorrat. Die beiliegenden Folien lagen plan und laminierten ohne milchige Stellen.
Preis-Leistung
Aktuell kostet der PBP351 rund 39,90 €. Für Laminierer plus brauchbaren Geradschnitt plus Folienstarter ist das mehr als günstig. Wer nur laminieren und nie zuschneiden will, kommt mit einem reinen A4-Gerät aus. Wer beides regelmäßig braucht und keinen extra Schneider stellen will, spart hier Fläche und Handgriffe.
Fazit: Der Peach Laminator & Cutter PBP351 hat uns als kompaktes 2-in-1-Gerät überzeugt. Die Kombination trifft den typischen Heimgebrauch: Dokument schützen, Rand abschneiden, fertig. Keine Aufwärmzeit, anständige Laminierqualität bis A4 und ein Cutter, der Papier und einzelne laminierte Blätter gerade teilt. Grenzen liegen beim lediglich beim Format und bei fehlenden Zierschnitten. Innerhalb dieser Grenzen ist der PBP351 ein ehrliches Alltagsgerät für Schreibtisch, Kinderzimmer und kleines Büro.
